Energetische Bauwerksabdichtung „Isolierende Kapillarwassersperre“    legt Mauern und Wände dauerhaft trocken auch wenn die länger als 100 Jahre feucht sind. Allgemeine Hinweise: Piko Hydrophob 140® H ist eine in der Eigenkriechfähigkeit verbesserte Injektionsflüssigkeit für die drucklose oder maschinelle  Niederdruck Injektion von Mauerwerk aus porösen mineralischen Werkstoffen/Baustoffen wie zum Beispiel Mörtel, Beton, Klinker, Gas- bzw.  Porenbeton, Kalksandsteine, Lehm usw. gegen die Benetzung von Wasser. Die polymeren Piko Hydrophob 140® H Wirkstoffmoleküle sind etwa 1000 mal kleiner wie Nanoteilchen und eine Million mal  kleiner wie die Tropfen der Silikon Mikroemulsion und verengen daher den Porendurchmesser nur weniger als unerhebliche 4%. Der Baustoff  behält so ungehindert seine natürliche Dampfdiffusionsfähigkeit. Die Wirkstoffteilchen legen sich dabei nicht wie andere Injektionsstoffe nur  auf die Porenwände oder verstopfen diese sogar, sondern verbinden sich fest mit diesem und werden so dauerhaft ein Teil des Steins, die  wasserabweisend wirken. Der Kapillare Wassertransport im Mauerwerk wird so unterbrochen und das darüber sich befindende Mauerwerk  trocknet aus. Es lassen sich mit Piko Hydrophob 140® H Horizontalsperren, Flächensperren und sog. Stehsperren die zum Beispiel vor  gemauerten Kellerschächten notwendig sind, erstellen. In vollflächigen Wandsperren ist die Horizontalsperre inklusive und macht teure und  oft umständliche Schachtarbeiten unnötig. Die Dämmung übernimmt dabei die sich wieder in den Baustoffporen befindlichen Luft/Gase als  sehr schlechter Wärmeleiter. Die Piko Hydrophob 140® H Hydrophobierkraft (135° - 143° Rw=Randwinkel) übertrifft die der herkömmlichen Nano-/Silikon-  Injektionsflüssigkeiten um ein vielfaches und kann im stark durchfeuchteten Mauerwerk Kapillardrücke von ca. 15 - 20 bar erzeugen welche  das Wasser aus den Baustoffporen verdrängen. Durch die starke Hydrophobierkraft ist die Hydrophobierung bei normalen  Gebäudebedingungen bei geschlossenem Fugenbild bedingt druckwasserbeständig, bei einem Labortest widerstand so ein poröser  hydrophobierter Ziegelstein eine Wassersäle von 20 Meter. Sind die Fugen durchlässig empfehlen wir in Kombination als sog. Kombisperre  unsere wasserunempfindlichen Spezial-Epoxidharz Systeme  KalmarPox EPH UW oder GrizzlyPox HaftHarz UH  zu verwenden. Diese sind Alkali beständig, haben eine verzögerte Wasserreaktionszeit von ca. drei Stunden und eine hervorragende  Flankenhaftung an nassen Baustoffen. Das ideale und perfekte Haft-Harz für kraftschlüssige Verbindungen auch für Risssanierungen oder  Beton-Reparaturen. Piko Hydrophob 140® H enthält keine Salze oder erzeugt hygroskopische bzw. Kristalldruck erzeugende Salze im Baustoff wie z. B. Kali- Wasserglas/-Silikonat, es bindet kein Wasser als sehr guter Wärmeleiter im Baustoff durch Gele die Wärmebrücken / Kondenswasser  verursachen, sondern trocknet Baustoffe aus. Die Baustoffporen werden wieder mit Luft gefüllt, so dass die natürliche Wärmedämmung des  nahezu labortrockenen Baustoffs wieder hergestellt wird, so Heizkosten sparen hilft und dem Schimmel die wichtige Nahrung Wasser  entzieht. Zementschlämmen und sog. Wassersperrputze sind hier unnötig und gehören einer überholten und nicht mehr zeitgemäßen  Bauwerksabdichtung an die nach unser Meinung nur die Aufgabe hatte mangelnde Wirkung zu verschleiern.  Verarbeitungshinweise: Piko Hydrophob 140® H ist eine sog. Kaltsperre und erfordert kein vorheriges trocknen durch Aufheizen der nassen Wand. Auch wenn unsere Injektionsflüssigkeit, bevorzugt durch seine niedrige Oberflächenspannung in der  Wirkstoff und Lösemittel Kombination eine  hohe eigenkriechfähig von 30 - 50 cm bewiesen hat und so Bohrlochabstände von 25 cm (einreihig) möglich machen, ist auch die  Verarbeitung nach dem WTA e. V. Merkblatt 4-4-04/D "Mauerwerksinjektion bei kapillarer Feuchtigkeit" die einen Bohrlochabstand bei  Horizontalsperren von 12,5 cm fordert, möglich. Da die Festlegung von Bohrlochabständen keinen Sinn macht, wurde diese Regelung  wahrscheinlich aus Rücksichtnahme für Mitgliedfirmen gemacht, die mit größeren Bohrabständen Probleme haben.  Die Piko Hydrophob 140® H Injektionsmenge pro Bohrloch ist festgelegt und muss lediglich angepasst werden. Bei Piko Hydrophob 140® H Flächensperren im Abstand von 25 cm senkrecht wie waagerecht schachbrettartig versetzt  bohren, die oberste Bohrlochreihe sollte wenn möglich Oberkante Erdreich von der anderen Wandseite erfolgen. Die  Verteilungsgeschwindigkeit hängt wesentlich von den angebohrten Mörtelfugen oder vorhandener Hohlräumen (Griffloch, KS etc.) ab.  Sicherheitshinweise: Piko Hydrophob 140® H ist weder giftig noch ätzend, die Zündfähigkeit liegt in etwa bei Diesel/Lampenöl. Trotzdem sollen Sie  die Flüssigkeit nicht einatmen und geeignete Schutzkleidung, Schutzmaske, Schutzbrille und Arbeitshandschuhe tragen.   Bitte beachten: R 22 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.                             R 2 Darf nicht in Händen von Kindern gelangen, bitte unzugänglich für Kinder lagern/abstellen.                             S 62 Bei verschlucken kein Erbrechen herbeiführen, ärztlichen Rat einholen, Etikett vorzeigen.                            Lager-/Transportfähig unter 0 °C möglich.  © by Piko Hydrophob 2015    Trichter Injektion        Horizontalsperre innen     Innen Vertikalsperre    Horizontalsperre außen *WTA e. V.: Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege, eingetragener Verein. Piko Hydrophob 140®O Piko Hydrophob 140®H