© by Piko Hydrophob 2015 Im Keller, der als Wäsche Wasch- und Lagerraum für Lebensmittel genutzt wird, wurde in drei Räumen  PIKO HYDROPHOB 140® Flächen- und Horizontalsperren im Injektionsverfahren von innen ausgeführt. Der Fußpunkt des Kellers liegt ca. zwei Meter unter Oberkante Erdreich.   Das Gebäude ist teilunterkellert.  Im Raum 1 (ca. 7 m²) befinden sich zwei Kühlschränke die in Betrieb sind und die Raumluft erwärmen.  Der Raum 2 (ca. 10 m²) wird als Trockenraum für gewaschene Wäsche / Putzlappen genutzt. Im Raum 3  (ca. 20 m²) befindet sich die Waschmaschine in dem auch Wäsche getrocknet wird. In diesem Raum  befindet sich ein kleines Fenster.  Die Messungen wurden in 10 cm/ 100 cm/ 200 cm ab Oberkante Kellerfußboden mit einem Protimeter zur  Bestimmung des elektrischen Widerstands im Bauteil durchgeführt. Wasser/Salze sind ein sehr guter  Stromleiter (geringer elektr. Widerstand) Luft/Gase dagegen ein sehr schlechter Stromleiter (hoher elektr.  Widerstand). Der 100% Wert stellt eine sehr nasse/salzige Wand da, dagegen zum Beispiel der Wert 10%  eine trockene Wand, weil der elektrische Widerstand entsprechend hoch ist.  Die 1. Messung mit dem Protimeter wurde an der äußeren Innenwand-Oberfläche und die 2. Messung mit  Hilfe von bis zur Spitze isolierten, nebeneinander (2 cm) sich befindenden Kupfernägeln in 4 cm Tiefe,  Kondenswasser unabhängig ermittelt. Der Trocknungsprozess wurde wesentlich durch eine Kaltluft-  Trockner und einem Ventilator (Raum wechselnd) unterstützt.  Da der Baukörper auch während des Trocknungsprozesses naturgemäß noch sehr nass ist, wird die  Messung der Oberflächentemperatur bedeutend. Für die Messung der Oberflächentemperatur wurde ein  Laser Temperaturmessgerät verwendet.   Da Wasser u.a. ein sehr guter Wärmeleiter ist, steigt mit Zunahme von Luft / Gasen im Sperrbereich die  Innenwand-Temperatur. Die Temperatur des außen anliegenden Erdreichs kann nicht mehr unbegrenzt  ins Mauerwerk transportiert werden. Wärmedämmung wird so ausschließlich immer nur in einem  trockenen Baustoff erzeugt und nicht durch innen und außen anliegende Wärmedämmplatten.  Da die Fassade der Kita gedämmt war, konnte Feuchtigkeit bis in die Aufenthaltsräume aufsteigen und  Schimmelbildung hinter den Schränken begünstigen. Da Feuchtigkeit eben ein sehr guter Wärmeleiter ist.  wird auch die Erd- und Außentemperatur in die Wand der Aufenthaltsräume transportiert. Die Dämmung  wird so von der Kälte unterwandert und steigt mit der Feuchtigkeit weiter nach oben. Dieses Beispiel zeigt  einmal mehr wie wichtig auch eine „Energetische Bauwerksabdichtung“ vor der Ausführung von  Wärmedämmmaßnahmen ist. Sämtliche Berechnungswerte der Wärmeschutzverordnung EnEV sind  Werte des labortrockenen, mineralischen Werkstoffs, d.h., dass in der Praxis durch die Bewetterung die  Berechnungswerte nicht anzusetzen sind.   Mit unserem PIKO HYDROPHOB 140® System werden die festgelegten Berechnungswerte der  Wärmeschutzverordnung in der Praxis durch Trocknung ohne Kapillarverschluss dennoch erreicht.   Wie funktioniert eigentlich “Energetische Bauwerksabdichtung”, was passiert da? Zum Beispiel diese Kita in Berlin Kreuzberg: Als die Messungen begannen, lag die Wand Oberflächentemperatur wie üblich bei nassen Keller Wänden  bei 10 ° C. Wenn man bedenkt das die Tabelle eine Zeitspanne von nur 2,5 Monaten abdeckt, wird  ersichtlich wie die Wände in raschem Tempo abgetrocknet sind und durch die Erhöhung der  Oberflächentemperatur an Wärmedämmung gewonnen haben. Ein Jahr nach Abschluss der Arbeiten  wurden bei Kontroll-Messungen der gesperrten Wände mit dem Auftraggeber Temperaturen  der  Umgebungstemperatur angepasste Werte zwischen 22 und 24 °C an den oberen und unteren  Innenwandoberflächen gemessen. Wegen der entwässernden und dadurch austrocknenden Wirkung und  der dadurch zurück gewonnenen eigenen Wärmedämmung, nennt sich das Abdichtungssystem auch.  „Energetische Bauwerksabdichtung“.  Auf Grund der hervorragenden Eigenkriechfähigkeit von PIKO HYDROPHOB 140® ist es gewährleistet, dass bei Einhaltung der Verarbeitungsrichtlinien der gesamte Wandbereich wasserabweisend ohne  Kapillarverschluss hydrophobiert wird. Die Hydrophobier-Kräfte sind dabei so stark, dass anfänglich  Kapillardrücke von 15 – 20 bar entstehen können, die das Wasser aus der Wand pressen (siehe Bilder  unten). Bereits fünf Tage nach der Injektion zeichnen sich die ersten Wassertropfen auf der  Wandoberfläche am Sanierungsobjekt ab. Im August 2013 war die Wand bereits so gut abgetrocknet,  dass man sich entschloss einen einfachen diffusionsfähigen Kalkzementputz aufzutragen und die Wände  dem Anforderungen entsprechend, (Raum 1) mit Wandfliesen zu verkleiden.  Piko Hydrophob 140® gehört zur Gruppe der organisch hydrophobierenden Kapillarwassersperren auf Kunststoffbasis deren Erstentwicklungen und Nachfolger bereits seit 1967 wirksam sind. Die  Halbwertzeit der Wirkstoffmoleküle von Piko Hydrophob 140® liegt bei ca. 80 – 100 Jahren, daher  gewähren wir eine Wirksamkeitsgarantie von 25 Jahren.